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W U D A N G   B E R G E



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Die WUDANG-BERGE
im Nordwesten der Provinz Hubei in Zentralchina gelegen
erstrecken sich über eine Fläche von 400 km. In dieser schönen Landschaft finden sich 46 Haupttempel, 72 Schreine und zahlreiche Höhlen und Einsiedeleien...

In der Abgeschiedenheit und Ruhe der Wudang-Berge fanden viele daoistische Einsiedler seit Jahrhunderten Zuflucht, um sich von der materiellen Welt zurückzuziehen und ihren daoistischen Übungen nachzugehen.


Ihr Ziel war es, im Einklang mit den Erscheinungen der Natur zu leben, sich dem Strom des Lebens hinzugeben und durch verschiedene Meditationspraktiken die Körperliche Gesundheit,die emotionale Balance und die geistige Klarheit zu verbessern.

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Einer von ihnen war Zhang Sanfeng (ca. 12 jh) ,der den Kampf zwischen einem Kranich und einer Schlange beobachtete und daraufhin die Wudang Taichi-Form "Wudang-Stils" entwickelte. Taijiquan, dass ursprünglich als Verteidigungskampfkunst diente.

Im Gegensatz zum Shaolin-Stil, der zu den sogenannten äußeren Stilen zählt, ist der Wudang-Stil eine InnereKampfkunst, dessen Wirksamkeit weniger auf dem Einsatz äußerer Muskelkraft als vielmehr auf der Anwendung innerer Prinzipien beruht.


Doch auch wenn diese Berggegend in den letzten Jahren etwas von ihrer Ruhe und Abgeschiedenheit verloren hat, findet man hier immer noch ein Stück klassisches China.